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Tu BiSchwat – Rosch Haschana für die Bäume + GRATIS PDF

  • Schlomi Rimoni
  • vor 5 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Tu BiSchwat ist einer dieser stillen Tage im jüdischen Jahr, die man leicht übersieht – und die gerade deshalb so viel Tiefe haben.

Die Mischna nennt Tu BiSchwat „Rosch Haschana la’Ilanot“, das Neujahr der Bäume. Halachisch dient dieses Datum als Stichtag: Ab hier beginnt für die Bäume ein neues „Steuerjahr“, wichtig für Orla und die verschiedenen Zehntabgaben. In Israel ist das ungefähr der Zeitpunkt, an dem die starken Winterregen vorbei sind und die Bäume beginnen, neue Säfte nach oben zu ziehen – äußerlich noch kahl, innerlich schon voller Leben.


Tu BiSchwat ist kein moderner „Öko-Tag“, den man nachträglich erfunden hätte, sondern in unseren klassischen Quellen fest verankert. Die Chachamim haben vier „Rosch Haschanas“ im Jahr beschrieben, und eines davon ist ausdrücklich für die Bäume. Später gaben die Kabbalisten – vor allem in Zfat – diesem Tag eine zusätzliche, innere Dimension und entwickelten den Tu-BiSchwat-Seder mit verschiedenen Früchten und vier Bechern Wein. Heute verbinden viele Tu BiSchwat sowohl mit den halachischen Wurzeln als auch mit der Verantwortung für die Schöpfung, die Haschem uns anvertraut hat.


Die klassischen Minhagim sind einfach und gleichzeitig reich an Inhalt. Viele essen an Tu BiSchwat besonders Früchte, vor allem von den „Schewa Minim“, den sieben Arten, mit denen Israel gepriesen wird: Weizen, Gerste, Trauben, Feigen, Granatapfel, Oliven und Datteln. Man versucht, eine Frucht zu essen, die man in diesem Jahr noch nicht gegessen hat, um darüber „Schehechejanu“ sagen zu können – ein kleiner Moment bewusster Freude über Neues. In Israel hat sich zusätzlich der Brauch etabliert, Bäume zu pflanzen, oft mit Schulklassen – eine sehr direkte Art, die Verbindung zum Land und zu seiner Natur zu spüren.


Gerade mit Kindern ist Tu BiSchwat ein wunderbarer Anlass, über Bäume, Wurzeln und Wachstum zu sprechen, ohne dass es kitschig wird. Man kann ihnen sagen: Heute haben die Bäume im jüdischen Kalender „Neujahr“, und wir danken Haschem für alles, was aus Bäumen kommt – Früchte, Schatten, Holz, Schönheit. Beim gemeinsamen Früchte-Essen lässt sich ganz praktisch üben: Welche Bracha gehört zu welcher Frucht, warum achten wir darauf, keine Lebensmittel zu verschwenden, was bedeutet „bal taschchit“ in unserem Alltag.


Kostenlose PDF-Arbeitsblätter zu Tu BiSchwat

Wer mit Kindern arbeitet weiß, wie hilfreich gutes Material ist. Dafür gibt es eine kostenlose PDF mit druckfertigen Arbeitsblättern zu Tu BiSchwat, speziell für Kinder. Die Seiten sind in Schwarz-Weiß gehalten, damit sie sich leicht ausdrucken und bemalen lassen: Neujahr der Bäume, Früchte Israels, Brachos und unsere Verantwortung für die Natur. Die Aufgaben sind so gestaltet, dass sie auch ohne großen Materialaufwand funktionieren: ausmalen, zuordnen, nachspuren, einfache Rätsel – ideal für Cheder, Kindergruppen oder zu Hause.




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